Das neue Selbstlernzentrum geht an den Start

Am Freitag, 2. Oktober durfte die Merian-Schule feierlich ihr neues Selbstlernzentrum in Betrieb nehmen. Viele Überlegungen aus ganz verschiedenen Richtungen sind in diesen außergewöhnlichen Lernort eingeflossen. Entsprechend groß war die Bandbreite der geladenen Gäste bei der Eröffnungsfeier.

Schulleiter Markus Henkes hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung geeigneter Lernräume für Schülerinnen und Schüler hervor. Er betonte den hohen Einsatz von allen Seiten und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.
Im Anschluss daran betonte Architekt Wolfgang Stocker die gute Zusammenarbeit: Immer wieder habe man unterschiedliche Sichtweisen überwinden, aber am Ende ein hervorragendes Ergebnis erzielen können.

Von Seiten der Merian-Lehrkräfte gaben Karin Klink und Kristina Zec Einblicke in das pädagogische Konzept des Selbstlernzentrums. Wie es gelingen kann, dass Lernende ihr Lernen selbst in die Hand nehmen und für die eigenen Lernfortschritte Verantwortung übernehmen. Wie gestalte ich meinen Lernprozess, will ich alleine oder mit anderen zusammen arbeiten, welche Materialien werden benötigt? 

Im Rahmen einer kleinen Führung gaben die Assistenzkräfte Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Selbstlernzentrums. Der Begriff „Lernen“ wird hier weiter gefasst: Eine neue Bibliothek wurde mit viel Engagement aufgebaut, gleichzeitig haben aber auch die Berufsschulsozialarbeit, die Studien- und Berufsorientierung und die SMV ihren Platz. Das Selbstlernzentrum soll nicht nur ein besonderer Lernort, sondern ein verbindender, zentraler Raum – sozusagen das Herzstück – für die gesamte Merian-Schule werden.

Im Rahmen früherer Besuche bei Marianum Hegne und bei der Angell Akademie durfte sich jeweils eine Delegation der Merian-Schule anschauen, wie dort das eigenständige Lernen funktioniert und wie solche Lernprozesse ablaufen.
Auch dies hat letztlich die Lernkultur und die Ausgestaltung des Selbstlernzentrums an der Merian-Schule beeinflusst.
Dafür an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank!

Selbstlernen bedeutet aber keinesfalls, dass man mit seinen Überlegungen sich selbst überlassen wird. Innerhalb der Öffnungszeiten sind derzeit vier pädagogische Assistenzkräfte wechselweise vor Ort, um die Lernenden in ihren Anliegen zu unterstützen. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der sprachlichen Förderung.

Viele Gespräche in gemütlicher Atmosphäre markieren das Ende dieser Einweihungsfeier. Die Bandbreite der geladenen Gäste spiegelt das vielfältige Engagement, das für die Implementierung dieser Räumlichkeiten eingebracht wurde. Neben dem bereits oben erwähntem Architekten Wolfgang Stocker vom Architektenbüro Stocker Dewes waren unter anderem anwesend:
– Frau Schuhmacher und Herr Tetzlaff vom Amt für Schule und Bildung Freiburg (ASB),
– Frau Suffel und Herr Heidiri vom Regierungspräsidium Freiburg (RP),
– Herr Horlacher, Leitung Seminar für berufliche Schulen Freiburg,
– Frau Kury vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL),
– Frau Kuri-Bauer von der Arbeitsagentur,
– Frau Conrad vom Walter-Eucken Gymnasium,
– Herr Zintel von der Edith-Stein-Schule, Frau Ott vom Zentrum für Bildung und Erziehung Marianum Hegne sowie
– Herr Bittkau und Herr Lang von der Angell Akademie Freiburg.

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